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Ksamil, Albanien – Bilder Ksamil


Ksamil (albanisch auch Ksamili) ist eine kleine Gemeinde ganz im Süden Albaniens am Ufer des Ionischen Meers, aber auch der Name von vier kleinen Inseln und der langen Halbinsel zwischen dem Butrintsee im Osten und dem Meer, auf der der Ort ungefähr 15 Kilometer südlich von Saranda liegt. Die bis Ksamil sehr schmale Halbinsel verbreitert sich südlich des Orts und formt eine attraktive Küste mit vielen Buchten mit Sandstrand und einigen kleinen Inseln. Von Ksamil, das an der engsten Stelle der Straße von Korfu liegt, sind es keine vier Kilometer zur griechischen Insel Korfu. Die Gemeinde, zu der auch das Dorf Manastir gehört, hat 7716 Einwohner. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ksamil

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Bericht über eine „Schnupperreise“ nach Albanien vom 19.-27.5.2010.

Der international bekannte albanische Dichter Isamil Kadare (Fischer-Verlag) beschreibt in seinem Buch „Der zerrissene April“ auf Seite 87 über das Wesen des Gasten im albanischen Hochland:
„ Ja, wirklich der Gast ist ein Halbgott…Und der Umstand, dass sich jeder normale Sterbliche unversehens auf dem erhabenen Thron des Gastes wieder finden kann, schmälert seine Göttlichkeit keineswegs, sondern unterstreicht sie im Gegenteil noch. Daß er sie ganz und zufällig erlangt, nur dadurch, dass er eines schönen Abends an irgendeine Tür klopft, macht sie nur noch wahrerer…“

Ein Stück dieser Gastfreundschaft der Albaner haben wir auch heute noch erfahren

Dr. Erwin Kreim

Vor 40 Jahren mussten wir bei einer Reise entlang der jugoslawischen Künste nach Griechenland Albanien umfahren, weil es keine Möglichkeit gab, ein Visum zu erhalten. Albanien hatte sich von der Außenwelt abgeschlossen. Es war schon lange unsere Idee, dieses Land doch noch kennen zu lernen.

Schon bei der Planung gab es überraschende Erkenntnisse: Lufthansa fliegt zweimal täglich nach Tirana und der neue Flughafen ist in diesem mehrheitlich moslemischen Land nach Mutter Teresa benannt.
Für die ersten Nächte in Tirana haben wir ein Hotel (Baron) reserviert, das uns auch noch um Mitternacht am Flughafen abholte. Alles verlief wie geplant.
Am nächsten Tag begleitete uns Alkina, eine Hotelangestellte mit guten Englischkenntnissen zu einem ersten Stadtrundgang. Sinnvoll war es im Nationalmuseum zu beginnen, denn so bekamen wir einen anschaulichen Überblick über die Geschichte des Landes von den Illyrern über die Griechen, Römern, byzantinische, bulgarische, serbische, osmanische Besetzungen bis zur Gründung des Staates erst im Jahre 1912 mit einem Monarchen aus dem deutschen Geschlecht der von Wied (Neuwied).
Die Albaner haben alle diese fremden Einflüsse „ertragen“ und haben durch ihre Sprache die Identität bewahrt. Albanisch ist mit keiner der Nachbarsprachen verwandt und stellte für uns eine Hürde dar. Da auch Englisch noch nicht allgemein verbreitet ist, hilft am ehesten italienisch, das viele Albaner über das Fernsehen verstehen. Weiterlesen “Bericht über eine „Schnupperreise“ nach Albanien vom 19.-27.5.2010.” »

Urlaub Südalbanien

Als wir mit der Fähre von Korfu nach Saranda ankamen wurden wir von den Albanern frendlich begrüsst. Die Taxifahrer waren sehr bemüht und hatten auch moderate Preise, ebenfalls waren sie immer sehr pünktlich. War gerade kein Taxi zur Stelle, haben uns auch andere Leute an unser Ziel gefahren. Wir haben uns viele gut erhaltene Festungen angesehen. Durch Zufall wurden wir in eine Käserei eingeladen und wurden dort gut versorgt. Die Leute nehmen kaum Trinkgelder entgegen. Egal ob man in der Stadt oder in den Bergen war, die sanitären Einrichtungen waren immer o.k. Das Hotel Brilant war auch sehr gut. Das Land hat uns gut gefallen, Speisen waren immer frisch, Getränke waren gut, die Leute sehr bemüht (trotz Verständigungsschwierigkeiten). Die Landschaft ist einmalig. Einziger Makel ist der viele Müll an den Straßenrändern. Es war bestimmt nicht der letzte Urlaub in Süd Albanien.

U. Schubert